Das CJD - Die Chancengeber CJD Christophorusschule Rostock

Allgemeines

30. Januar - 07. Februar 2015

  • Unterkunft: 
    • Zell am See/Schüttdorf (Österreich)
    • Jugendgästehaus Pecile www.pecile.at
  • Reisedaten:
    • Anreise: Freitag, 30.01.15
        (20:00 Uhr ab Rostock, Nachtfahrt)
    • Rückfahrt: Freitag, 6.2.15
        (19:00 Uhr ab Zell, Nachtfahrt)
    • Ankunft in Rostock, 7.2.15
        (geplante Ankunftszeit: ca 08:00)
  • Reiseleitung: Herr Christoph Felsing

Anreise/Tag 1

Normalerweise ist unsere Schulklingel der Startschuss in einen neuen Tag voller Abenteuer und Entdeckungen.

Am 30.01.2015 pünktlich um 20:00 Uhr hupt Mathematiklehrer Helmut Schwarz hinter dem Steuer unseres Busses (Warnow-Reisen) ganz einfach und los geht es zur 23. Skifreizeit der CJD Christophorusschule Rostock.

Begleiten noch Schnee und Eisglätte unsere  Fahrt nach Zell am See, werden wir gegen 09:00 Uhr mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt in Österreich belohnt.

Circa 2 Tonnen Gepäck werden flink aus dem Bus entladen und ab geht es zum Skiverleih. Ein ausdauerndes Stück Arbeit, 40 Schüler fachgerecht mit Skiern und Snowboards auszurüsten. Unser CJD-Transporter ist bis unters Dach gefüllt mit Leihmaterial.

Nun, es wird spannend in den nächsten Tagen.

Unsere Ski- und Snowboardlehrer Matze, Martin, Vincent, Markus und Christoph Felsing freuen sich auf 50 schneehungrige Anfänger und Fortgeschrittene.

Ab auf die Piste morgen pünktlich um 09:00 Uhr.

Diana-Heike Kaiser

Impressionen Tag 1

Tag 2

Heute geht es endlich auf die Piste. Ist das voll überall! Es ist schier unmöglich, unsere Gruppen per Zufall auf der Piste zu treffen. So klinke ich mich heute bei den Anfängern ein. 

Christoph Felsing führt in unserer Anfängergruppe geduldig an die Techniken des Snowboardens heran: Fallendes Blatt, Fahren auf der Frontside und Backside.

Vincent testet erstmal gemächlich mit unseren fortgeschrittenen Snowboardern die Pisten. Morgen wollen auch sie richtig durchstarten.

Markus Gruppe der fortgeschrittenen Skifahrer hat mit 72,4 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt.

Auch Matzes Profisnowboarder und Profiskifahrer müssten bereits heute fast alle Pisten kennen. Blaue, rote, schwarze Pisten - alles ist dabei.

Könnte ein ruhiger Abend für uns Betreuer werden. Die Kids sehen reichlich erschöpft aus. ;-)

Diana-Heike Kaiser

Impressionen Tag 2

Tag 3

Heute gibt es kaum Fotos. Der Grund ist ganz einfach: das Wetter.

Es schneit und stürmt und weht uns fast von der Piste. Das Gruppenfoto auf dem Gipfel des Berges Schmittenhöhe in ca. 2000 Meter Höhe fällt somit aus. Wir verschieben es auf morgen, wenn wir den Gletscher Kitzsteinhorn (3200m) erobern.

Aber keine Sorge! Auch heute sind alle wieder ohne Verletzungen in unserer Ferienunterkunft angekommen. Nur die üblichen Verluste: gebrochene Skistöcke, der Schuh klemmt, Bindungen falsch eingestellt. Wir danken unserem Skiverleih, der ist super und hat für alles eine Lösung!

Unsere Snowboardanfänger kommen jetzt auch schon alleine die blauen Pisten runter, da sie seit heute Kurven fahren können.

Unsere fortgeschrittenen Skifahrer und Snowboarder werden immer mutiger und bewältigen alle Pisten bei Wind und Wetter.

Matze bringt unseren Experten jegliche Tricks bei und verbessert ihre Fahrtechniken. 

Und wir sind nicht tot zu kriegen. Heute Abend gehen wir ins Erlebnisbad und in die Sauna.

Diana-Heike Kaiser

Impressionen Tag 3

Tag 4

Heute geht es auf den Gletscher nach Kaprun. Es ist uns ein bisschen mulmig als wir an der Gedenkstätte für die Opfer der Seilbahnkatastrophe (11. November 2000, 155 Tote) gegenüber der Talstation vorbeifahren.

Wir fahren in einer Panoramagondel ganz nach oben und hoffen auf Gottes Segen. Die fantastische Aussicht lenkt uns ab und schon sind wir angekommen im Schneeparadies Kitzsteinhorn. 

Nach und nach erkunden wir das Skigebiet mit unseren Ski- und Snowboardlehrern, da eine rote Piste und dort geht ein Sessellift hoch zur Spitze des Berges mit Abfahrt schwarz.

Die Sonne strahlte auf allen Pisten des Kitzsteinhorns, die Schneeverhältnisse sind optimal. Das wissen offenbar alle Urlauber hier rund um Zell am See/Kaprun. Dementsprechend lange stehen wir an den Liften und wärmen uns gegenseitig.

Denn kalt ist es hier oben.  Es weht ein eisiger Wind auf ca 2500 Metern Höhe.

Diana-Heike Kaiser

Impressionen Tag 4

 
 
 

Tag 5

Haben wir gestern noch bibbernd an den Liften gestanden, werden wir heute auf der Schmittenhöhe mit strahlenden Sonnenschein zur verabredeten Mittagszeit belohnt.

Unsere Schüler werden von Tag zu Tag besser und für mich ist es als Wald- und Wiesenskifahrer fast unmöglich, mit einer fortgeschrittenen Gruppe mitzufahren. Ich streike, schwarze Piste fahre ich nicht! Ich hoffe auf Schnappschüsse an den Liften, auf ein paar Selfies der Schüler und Meisterwerke der Technik wie Markus' Helmkamera, um unsere Pistenfahrten zu dokumentieren.

Übrigens gestern in Kaprun hatten wir fast 1,5h gebraucht, um auf den Gipfel des Berges zu kommen. Die Lifte waren einfach zu voll. Ganz antizyklisch haben wir unseren Tagesablauf verschoben. Unsere Skihasen sind heute freiwillig noch eine halbe Stunde früher aufgestanden, um den Warteschlangen zur Bergfahrt zu entgehen!!! Ausschlafen und später losfahren wollen sie auf keinen Fall.

Herr Schwarz, Herr Felsing, sind Sie sicher, dass Sie die richtigen Schüler in Rostock an Bord genommen haben?

Diana-Heike Kaiser

Impressionen Tag 5

Tag 6

Wir sind müde. Unsere Knochen tun weh. Nur unsere Betreuer (Sportstudenten der Uni Rostock) scheinen mit Duracelbatterien geladen zu sein.

Ein paar von uns bleiben gleich im Jugendgästehaus. Kein Problem, wir haben Ferien und die Sicherheit steht an oberster Stelle. Unser Blick aus dem Fenster seht ihr in den Impressionen des Tages.

Der Rest von uns fährt mit geübten Blick und letzter Kraft auf teils vereisten Pisten das übliche Programm - blau, rot und schwarz. 

Einen Schüler macht die Not erfinderisch. Der Snowboardstiefel ist gerissen auf der Piste. 

  • Hat jemand zufällig Paketklebeband dabei? ... Danke, das wird halten bis zum nächsten Reparaturstop bei unserem Skiverleih. Wir fahren ja ohnehin jeden Morgen dorthin: Die Skistöcke brechen immer einfach so ab!

Heute Abend gehen wir rodeln, Snowtubing besser gesagt. Da gilt es alle Kräfte aufzusparen. Mal sehen, wer der Schnellste ist.

Diana-Heike Kaiser

Impressionen Tag 6

Tag 7

Es war für uns alle eine tolle Woche. Auch unseren Betreuern ist der Spaß nicht vergangen. An unserem letzten Tag haben sie sich noch eine Skirallye mit außergewöhnlichen Aufgaben für uns ausgedacht.

Station 1   Tütenrutschen

Station 2   Seildurchlauf

Station 3   Schokoladenfangen 

Station 4   Zielwerfen

Station 5   Slalomlauf

 

Zusatzaufgaben

  • Gruppenbild, dass den Gruppennamen repräsentiert 
  • Gruppenbild mit Fremden

And the winner is: 

 

Wir sind kaputt und müde. Unser Leihmaterial ist komplett und dankend bei unserem Skiverleih abgegeben und der Bus für die Heimfahrt beladen. 

Wir sagen:

Servus Österreich! Servus Skiverleih Schautzer! Servus Rudi und Marion (Jugendgästehaus Pecile)!

Es war - wie immer - eine tolle Zeit bei euch!

Bis zum nächsten Jahr!

Impressionen Tag 7